Bei diesem Versuch wird ein mit Phenolphthalein-Lösung gemaltes Bild durch Ammoniakeinwirkung sichtbar gemacht.
Verwendete Chemikalien
Chemikalie | |
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Gefahr |
5 mL Phenolphthalein-Lösung 2 %, C20H14O4 – 318.32 g/mol 3,3-Bis(4-hydroxyphenyl)-2-benzofuran-1(3H)-on (IUPAC) |
Gefahr |
3 mL Ammoniaklösung 25 %, NH4OH – 35.05 g/mol Ammoniumhydroxid (IUPAC), Ammoniakwasser, Salmiakgeist |
Verwendete Geräte, Versuchsaufbau
250-ml-Erlenmeyerkolben Weithals, Uhrglas, 250-ml-Becherglas, 10-ml-Becherglas, Dreibein, Drahtnetz, Bunsenbrenner, Pipetten, Tiegelzange, Filterpapier, Abzug, Aquarellpinsel
Versuchsdurchführung
In einen 250-ml-Erlenmeyerkolben werden 3 mL Ammoniaklösung 25 % gegeben und der Kolben mit einem Uhrglas abgedeckt. Auf einem Dreibein mit Drahtnetz werden in einem 250-ml-Becherglas 50 mL Wasser zum Sieden erhitzt. Das Filterpapier wird mit einer Tiegelzange im Wasserdampf geschwenkt, bis das Filterpapier gleichmäßig befeuchtet ist. Mit einem Aquarellpinsel wird nun mit Phenolphthaleinlösung 2 % ein Herz auf das Filterpapier gemalt. Das Uhrglas wird vom Erlenmeyerkolben entfernt und das Filterpapier über die Öffnung gehalten, evtl. das Filterpapier über der Öffnung schwenken. Es erscheint ein blutrotes Herz. Wird das Filterpapier nun an der Luft geschwenkt, verschwindet das gemalte Herz wieder. Durch Ammoniak kann man es wiederkehren lassen.
Reaktionsgleichung
Ammoniak reagiert mit Wasser zu Ammoniumhydroxid:
NH3(g) + H2O → NH4OH(aq)
Quellenangaben
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