Das wird gebraucht
- 3 × 250-mL-Gläser
- Sektglas
- 1-L-Messbecher
- 3 × Plastikpipette (3 mL)
- 3 × Teelöffel
- 3 × 150 mL Leitungswasser
- Speiseöl (z. B. Rapsöl)
- Zucker
- Kochsalz
- 3 Lebensmittelfarben (Pulver oder Paste)
So funktioniert's
Mit dem 1-L-Messbecher werden jeweils 150 mL Leitungswasser abgemessen und in die 250-mL-Gläser gegeben. Im ersten Glas löst man vier Teelöffel Kochsalz und im zweiten Glas vier Teelöffel Zucker auf. Das Wasser und die Lösungen werden mit drei verschiedenen Lebensmittelfarben eingefärbt. In das Sektglas legt man ca. 20 mL Speiseöl vor. Mit einer Plastikpipette wird das Speiseöl mit dem gefärbten Wasser unterschichtet (Abb. 9). Dazu setzt man die Spitze der Plastikpipette leicht schräg auf dem Boden des Sektglases auf und drückt die Flüssigkeit langsam und vorsichtig heraus.
Es ist wichtig, dass keine Luftblasen durch die Flüssigkeitsschichten perlen, da sich diese sonst vermischen könnten!
Man wiederholt diese Prozedur mit der Zucker- und Kochsalzlösung. Wenn es geklappt hat, erhält man vier Flüssigkeitsschichten mit vier verschiedenen Farben (Abb. 12).
Was passiert und warum?
Die meisten Speiseöle sind unlöslich in Wasser, haben mit 0.8–0.9 g/mL eine geringere Dichte als Wasser (≈1 g/mL) und schwimmen daher oben auf [1]. Die Zuckerlösung enthält ca. 17 g Zucker, was einer Konzentration von ≈10 % entspricht und hat eine Dichte von 1.04 g/mL [2]. Die Dichte der Zuckerlösung ist also größer als die des Wassers. Die Dichte der Kochsalzlösung ist mit 1.09 g/mL noch höher als die der Zuckerlösung [3]. Sie enthält ca. 21 g Kochsalz (≈12 %) und bildet damit die vierte und letzte Flüssigkeitsschicht (Abb. 12).
Medien
Quellenangaben
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