In einem Reagenzglas werden Calciumphosphat und Magnesium bis zum Aufglühen erhitzt. Es wird dabei weißer Phosphor freigesetzt.
Verwendete Chemikalien
Chemikalie | |
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3 g Calciumphosphat, Ca3(PO4)2 – 310.18 g/mol tri-Calciumorthophosphat, tert-Calciumphosphat, tri-Kalziumorthophosphat, tert-Kalziumphosphat, Kalziumphosphat |
Gefahr |
0.5 g Magnesium (Pulver < 0.1 mm), Mg – 24.31 g/mol CAS-Nr.: 7439-95-4 – EG-Nr.: 231-104-6 |
Produkt
Chemikalie | |
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Gefahr |
Phosphor (weiß), P4 – 123.89 g/mol Tricyclo[1.1.0.2,4]tetraphosphan (IUPAC), Phosphor gelb, Tetraphosphor, Phosphorus mirabilis |
Verwendete Geräte, Versuchsaufbau
Reagenzglas, Porzellanschale, Spatel, Stativ, Klammer, Muffe, Glaswatte, Bunsenbrenner, Abzug, Pinzette oder Tiegelzange, Eisendraht
Versuchsdurchführung
In einer Porzellanschale werden 3 g Calciumphosphat und 0.5 g Magnesiumpulver miteinander vermischt. Die Mischung wird mit einem Spatel in ein Reagenzglas überführt. Das Reagenzglas wird schräg an einem Stativ mit Klammer und Muffe befestigt und mit einem Glaswattebausch verschlossen. Unter dem Abzug wird in einem abgedunkelten Raum mit einem Bunsenbrenner erhitzt, bis die Mischung aufglüht. Die Flamme muss sofort entfernt werden. Es steigen leuchtende Phosphordämpfe auf. Mit einer Pinzette oder Tiegelzange wird die Glaswatte entfernt und mit einem Eisendraht an der Glaswandung gekratzt. Dabei kann beobachtet werden, dass immer wieder unverbrannter Phosphor aufleuchtet.
Reaktionsgleichung
Ca3(PO4)2 + 5 Mg → 3 CaO↓ + 5 MgO↓ + 2 P↑
Reaktion von weißem Phosphor mit Sauerstoff:
4 P + 5 O2 → P4O10
Quellenangaben
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