Rev. 4.00 vom 23.04.2024 mit 115 Abbildungen
Erste Veröffentlichung: 07.11.2010
Über den Autor
Er besuchte die Hauptschule Töging II (heute Comenius-Schule) von 1980 bis 1989. Im September 1989 begann die Ausbildung zum Chemielaboranten, welche im Januar 1993 abgeschlossen wurde.
Im Juli 1993 fand er eine Anstellung am Deutschen Museum in München in der Abt. Chemie. Dort absolvierte er mehr als 2400 Experimentalvorträge und Führungen. Zusammen mit Herrn Prof. Dr. Otto Krätz (†) besuchte er Chemieunternehmen in ganz Deutschland. Bei diesen Besuchen hielten sie zusammen den Vortrag »Chemie auf den Jahrmärkten des 18. Jahrhunderts«.
Eine Weiterbildung zum staatl. geprüften Bühnenpyrotechniker folgte im März 2005.
Von August 2009 bis September 2019 war er im Bereich Bio- und Nanotechnologie im Deutschen Museum tätig.
Ab Oktober 2019 bis April 2022 gab ihm die Abt. Astronomie (Planetarium) eine neue Heimat.
Seit Juli 2022 findet man ihn im Cluster »Naturwissenschaften« (Chemie, Atomphysik und Optik).
Vorwort
Wie kam es zu diesem Werk?
Einen großen Beitrag haben die vielen Besucherfragen nach dem Experimentalvortrag in der Abt. Chemie (Deutsches Museum) geleistet. Einige Besucher hatten bemängelt, dass es in der Fachliteratur, sowie auch in der Ausstellung Chemie keine chronologische Aufstellung der Entdeckungen in der Sprengstoffchemie gibt. Deswegen hatten meine Kollegin Franziska Jassen und ich eine kleine Aufstellung von wichtigen Sprengstoffen erstellt.
Im Juni 2008 erhielt ich eine Anfrage der Bundeswehr (Sprengberechtigtenlehrgang), ob ich im Stande wäre, einen Vortrag (45 Min.) zum Thema »Geschichte der Sprengstoffe« im September 2008 zu halten. Leichtsinnigerweise hatte ich zugesagt, ohne mir die Tragweite dieser Worte zu verinnerlichen. So kam es, wie es kommen musste: Bücher wurden gewälzt, Zeitschriften gelesen und das Internet durchforstet. Am Ende hatte ich so viele Informationen, dass ich den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen konnte. Da waren es noch vier Tage bis zum Vortrag! Eine Präsentation musste auch noch erstellt werden. Dies hat mir allerdings freundlicherweise ein Kollege abgenommen.
Der Vortrag wurde ein voller Erfolg, auch wenn aus den angesetzten 45 Min. über 90 Min. wurden. Da dermaßen viel Zeit in das Skript investiert wurde, beschloss ich, dieses noch zu erweitern und nun der Allgemeinheit zur Verfügung zustellen.
Mein ganz besonderer Dank gilt folgenden Personen:
- Andreas Ballweg (Bundeswehr), der hat mich dazu angestachelt.
- Franziska Jassen, Sie musste ständig Korrekturlesen und Quellenangaben überprüfen.
- Ulrich Nußpickel, der hat die Präsentation gestrickt und vorgeführt.
- Prof. Dr. Elisabeth Vaupel, für ihre Anregungen und aufmunternden Worte (»Das schaffen Sie schon!«).
- Dr. Christine Kolczewski, für das Lob nach dem Vortrag (»Hat mir sehr gut gefallen.«)
- Walter Puls, der einen mit seiner positiven wie auch negativen Kritik zur Weißglut bringen kann.
- Alfred Schreier, der mir wichtige Tipps für das Skript geliefert hat.
- Rainer Schöffel, der mir eine Sprengplattierung geschenkt und mir Bilder anderer Sprengplattierungen überlassen hat.
- Wolf-Ingo Hummig, bei dem ich meinen Pyrotechnikerlehrgang absolviert habe.
- Otto Lengel, Dipl.-Chem. OStd. Rat, danke für deinen phänomenalen Chemieunterricht!
- Den Besuchern des Deutschen Museums, die mir über ein Jahrzehnt Löcher in den Bauch gefragt haben.
Töging, im verschneiten Februar 2010
Manfred Seidl