Eine ethanolische Lösung aus Benzoin und Benzil wird mit Natronlauge versetzt. Die gelbe Lösung färbt sich rot. Wird die Lösung geschüttelt, färbt sich diese wieder gelb. Nach kurzer Wartezeit tritt eine rotviolette Färbung auf. Dies lässt sich mehrfach wiederholen.
Verwendete Chemikalien
Chemikalie | |
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Achtung |
1 g Benzil, C14H10O2 – 210.23 g/mol 1,2-Diphenylethan-1,2-dion (IUPAC), Diphenylethandion, Dibenzoyl, Diphenylglyoxal |
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1 g Benzoin, C14H12O2 – 212.24 g/mol 2-Hydroxy-1,2-diphenylethanon (IUPAC), 2-Hydroxy-2-phenylacetophenon, Benzoylphenylcarbinol, α-Hydroxy-α-phenylacetophenon |
Gefahr |
Ca. 1 mL Natronlauge 30 %, NaOH – 40.00 g/mol Natriumhydroxidlösung |
Gefahr |
100 mL Ethanol 96 % (vergällt), C2H6O – 46.07 g/mol Alkohol, Weingeist, Ethylalkohol, Sprit |
Verwendete Geräte, Versuchsaufbau
300-ml-Standrundkolben mit Schliff und Stopfen, Magnetrührer mit Heizfunktion, Magnetrührfisch, 100-ml-Messzylinder, Waage, Spatel
Versuchsdurchführung
In einem 300-ml-Standrundkolben werden, unter Erwärmen auf einem Magnetrührer, 1 g Benzil und 1 g Benzoin in 100 mL Ethanol 96 % gelöst. Die gelbe Lösung lässt man auf Raumtemperatur abkühlen und fügt unter Rühren tropfenweise Natronlauge 30 % zu, bis die Lösung eine rote Färbung annimmt. Der Magnetrührfisch wird entnommen, der Standrundkolben mit einem Schliff verschlossen und geschüttelt. Die Lösung färbt sich wieder gelb. Nach kurzer Zeit ist die Lösung wieder rotviolett gefärbt. Der Vorgang lässt sich mehrfach wiederholen.
Reaktionsgleichung
Quellenangaben
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