Aus Phenazon (Antipyrin), Terbium(III)-chlorid-Hexahydrat und Kaliumiodid wird ein Komplex hergestellt und seine Tribolumineszenz-Eigenschaft demonstriert.
Verwendete Chemikalien
Chemikalie | |
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Achtung |
3.30 g Terbium(III)-chlorid-Hexahydrat, TbCl3 · 6 H2O – 373.38 g/mol Terbiumtrichlorid-Hexahydrat |
Achtung |
9 g Phenazon, C11H12N2O – 188.23 g/mol 1,5-Dimethyl-2-phenyl-1,2-dihydro-3H-pyrazol-3-on (IUPAC), Antipyrin, 1,5-Dimethyl-2-phenyl-2,3-dihydro-1H-pyrazol-3-on, 2,3-Dimethyl-1-phenyl-3-pyrazolin-5-on |
Gefahr |
5 g Kaliumiodid, KI – 166.00 g/mol Iodkalium, Kaliumjodid |
Produkt
Chemikalie | |
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Gefahr |
Terbium(III)-hexakis(phenazon)triiodid, C66H72I3N12O6Tb – 1668.99 g/mol Terbium-hexakis(phenazon)triiodid |
Verwendete Geräte, Versuchsaufbau
100-ml-Erlenmeyerkolben, Magnetrührer mit Heizfunktion, Magnetrührfisch, Filterpapier, Glasstab, Uhrglas
Versuchsdurchführung
3.30 g Terbium(III)-chlorid-Hexahydrat und 9 g Phenazon werden zusammen in 75 mL dest. Wasser gelöst und die Lösung bis zum Sieden erhitzt. Dazu wird eine Lösung aus 5 g Kaliumiodid in 5 mL dest. Wasser gegeben und noch weitere 3 Minuten sieden gelassen. Anschließend wird die Lösung isolierend eingepackt (z. B. in eine Rettungsdecke oder ein Handtuch) und so langsam auf Raumtemperatur abkühlen gelassen. Die entstandenen Kristalle werden abfiltriert und luftgetrocknet. Sollten keine Kristalle entstanden sein, wird die Lösung in ein Uhrglas gegeben und einige Tage verdunsten gelassen. In einem dunklen Raum werden die Kristalle mit einem Glasstab auf einer harten Unterlage zerdrückt. Dabei leuchten sie grün (Emissionsmaximum bei 540 nm).
Reaktionsgleichung
Medien
Quellenangaben
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