Aus Eisen(II)-sulfat-Heptahydrat und Oxalsäure wird Eisen(II)-oxalat-Dihydrat hergestellt.
Verwendete Chemikalien
Chemikalie | |
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Achtung |
278.02 g Eisen(II)-sulfat-Heptahydrat, FeSO4 · 7 H2O – 278.01 g/mol Eisenvitriol |
Gefahr |
90.03 g Oxalsäure, C2H2O4 – 90.03 g/mol Ethandisäure, Kleesäure |
Produkte
Chemikalie | |
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Gefahr |
Schwefelsäure 40 %, H2SO4 – 98.08 g/mol Batteriesäure, Schwefel(VI)-säure, Dihydrogensulfat, Monothionsäure, E 513, Vitriolöl (veraltet) |
Achtung |
Eisen(II)-oxalat-Dihydrat, Fe(C2O4) · 2 H2O – 179.89 g/mol Eisenoxalat-Dihydrat |
Verwendete Geräte, Versuchsaufbau
1000-ml-Becherglas, 2000-ml-Becherglas, Magnetrührer mit Heizfunktion, zwei Rührfische, 1000-ml-Messzylinder, Saugflasche, Nutsche, Filterpapier, Wasserstrahlpumpe, pH-Papier, Porzellanschale, Trockenschrank
Versuchsdurchführung
In ein 2000-ml-Becherglas wird ein passender Rührfisch gegeben und mit 1200 mL dest. Wasser gefüllt. Nun werden 90.03 g Oxalsäure zugeben, auf einen Magnetrührer gestellt und gerührt, bis die Oxalsäure sich gelöst hat. Gegebenenfalls muss etwas erwärmt werden. 500 mL dest. Wasser werden in ein, mit einem passenden Rührfisch bestücktem, 1000-ml-Becherglas gegeben und 278.02 g Eisen(II)-sulfat-Heptahydrat unter Rühren eingetragen. Gegebenenfalls muss etwas erwärmt werden. Nun wird die Eisen(II)-sulfat-Lösung, unter Rühren, langsam in die Oxalsäurelösung gegossen. Das Eisen(II)-oxalat fällt sofort aus. Es wird noch 10 Minuten nachgerührt. Jetzt lässt man das Eisen(II)-oxalat absitzen und dekantiert anschließend den Großteil der überstehenden Flüssigkeit ab. Das Eisen(II)-oxalat wird jetzt mittels Saugfiltration vom Rest der Flüssigkeit befreit. Um Säurereste zu entfernen, wird mit dest. Wasser gewaschen, bis das ablaufende Filtrat ein pH-Papier nicht mehr rötet. Das fertige Produkt wird in eine Porzellanschale überführt und bis zur Massenkonstanz im Trockenschrank bei 50 °C getrocknet.
Reaktionsgleichung
Quellenangaben
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