Aus 4-Aminophenol und Essigsäureanhydrid wird Paracetamol hergestellt.
Verwendete Chemikalien
Chemikalie | |
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Achtung |
33 g 4-Aminophenol, C6H7NO – 109.13 g/mol 4-Hydroxyanilin |
Gefahr |
37 mL Essigsäureanhydrid, C4H6O3 – 102.09 g/mol Ethansäureanhydrid (IUPAC), Acetanhydrid |
Produkte
Chemikalie | |
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Gefahr |
Essigsäure 100 %, C2H4O2 – 60.05 g/mol Ethansäure (IUPAC), Eisessig, Methancarbonsäure, Methylameisensäure |
Achtung |
Paracetamol, C8H9NO2 – 151.16 g/mol N-(4-hydroxyphenyl)ethanamid (IUPAC), 4-Hydroxyacetanilid, 4-Acetamidophenol, Acetaminophen, N-Acetyl-4-aminophenol, APAP |
Verwendete Geräte, Versuchsaufbau
250-ml-Dreihalskolben, Kugelkühler, 250-ml-Tropftrichter, Rührmotor, KPG-Rührer, Rührerhülse, CaCl2-Rohr, Heizpilz, Eisbad, Wasserstrahlpumpe, Nutsche, 500-ml-Saugflasche, Porzellanschale
Versuchsdurchführung
In der aufgebauten 250-ml-Dreihalskolbenrührapparatur werden in 100 mL dest. Wasser 33 g 4-Aminophenol suspendiert. Unter Rühren werden 37 mL Essigsäureanhydrid, innerhalb von 5 Minuten, zugetropft. Jetzt wird schnell auf 90 °C erhitzt und sofort wieder mit dem Eisbad auf 5 °C abgekühlt. Bei dieser Temperatur wird noch weiter 20 Minuten nachgerührt. Das Paracetamol kann nun abgesaugt werden, evtl. Reste, die sich noch im Kolben befinden, werden mit wenig kaltem dest. Wasser (10 °C) aus dem Kolben gespült. Das Produkt wird auf der Nutsche zweimal mit je 50 mL kaltem dest. Wasser gewaschen. Es muss gut abgesaugt und abgepresst werden; Glasstopfen verwenden! Nun wird das Paracetamol in eine Porzellanschale überführt und bei 100 °C bis zur Massenkonstanz getrocknet.
Reaktionsgleichung
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